|
Kleine Bücherecke Lesen macht Spaß, großen
Spaß sogar! Mir zumindest. Wenn ich von einem Buch begeistert
bin, möchte ich das meist auch anderen mitteilen. Da sich diese
Website mit geowissenschaftlichen Themen beschäftigt, kam die Idee
auf, hier auch einige Bücher vorzustellen, die in den Bereich der
Belletristik fallen, somit keine Fachbücher sind, aber dennoch
einen geowissenschaftlichen Hintergrund besitzen. Wer will schon ausschließlich
Fachliteratur lesen? Manchmal, z.B. auf Reisen, muss es eben "Suspense"
sein! |
|
Geowissenschaften + Belletristik |
Bewertung |
|
|
|
| T. C. Boyle, 1987: Wassermusik | xxxx ## oooo |
|
"T.C. Boyles Kult-Klassiker: poetisch, wild und urkomisch
Dieser Roman erzählt von den zwei Westafrika-Expeditionen des schottischen
Entdeckers Mungo Park, der sich um 1800 auf die Suche nach dem Niger machte,
beide Male in Begleitung eines ehemaligen Sklaven und Butlers. Zugleich
ist "Wassermusik" die Geschichte eines Londoner Trunkenbolds und Trickbetrügers
namens Ned Rise und von Parks Geliebter und spätere Frau Ailie Anderson,
die in Schottland auf die Rückkehr des Weltenbummlers wartet. "Einen intelligenten,
gewitzten, spannenden Schmöker wie diesen findet man nicht an allen -
und schon gar nicht in heutigen Tagen." (Frankfurter Rundschau) |
|
|
|
|
| Tim Butcher, 2008: Blood River - Ins dunkle Herz des Kongo | xxx ### o |
|
"Allen Warnungen vor marodierenden Rebellen zum Trotz reist Tim
Butcher allein entlang des gesamten Kongo-Stroms, 2.500 Kilometer vom
Tanganjika See an der Grenze zu Tansania bis nach Boma am Atlantischen
Ozean. In Pirogen, auf einem Patrouillenschiff der UN, zu Fuß und mit
Motorrädern durchmisst er "Afrikas gebrochenes Herz", getrieben vom Wunsch,
sich ein eigenes Bild von einem Land zu machen, das gegenwärtig durch
die größte UN-Blauhelmmission der Welt mehr schlecht als recht stabilisiert
wird. Entstanden ist ein mutiger, äußerst lesenswerter und hoch aktueller
Augenzeugenbericht über das Leben und Überleben in einer der am schwersten
zugänglichen Regionen Afrikas!" (Süddeutsche Zeitung Shop).
|
|
|
|
|
| Peter Høeg, 1992: Fräulein Smillas Gespür für Schnee | xxxx # oooo |
|
"Smilla Jaspersen, die couragierte, witzig-zynische und von den
Reizen der westlichen Warenwelt reichlich kalt gelassene Gletscherforscherin
gehört zweifellos zu den prägnantesten Romanheldinnen der letzten Jahre
[...] "Newton ist mein Bruder im Geiste", erklärt sie einmal zutreffend,
und ihre Liebe zur Mathematik sei größer als die zu den Mitmenschen. Es
ist denn auch weniger ihr "Gespür für Schnee", als ihre scharfe, naturwissenschaftlich
geschulte Kombinationsgabe, die sie die mörderischen Umtriebe verblendeter
Naturforscher aufdecken lässt." (Klaus Böldl in: Süddeutsche Zeitung,
5. Februar 2005) |
|
|
|
|
| Henno Martin, 2002: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste | xx ## o |
|
"Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren
der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland
verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden
Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus
Furcht vor der drohenden Internierung als 'feindliche Ausländer' fliehen
Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei
Jahre um das nackte physische Überleben. Hunger und Durst quälen sie,
ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt
für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben
fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste,
deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über
das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt." (Buch24.de) |
|
|
|
|
| Frank Schätzing, 2004: Der Schwarm | xxx ## o |
|
"Es gibt Bücher, da will man nur wissen, wie es weitergeht, und
der gierige Leser blättert heimlich vor zum Ausgang der unerhörten Geschichte.
Frank Schätzings Roman (...) muss man schnell lesen, allein schon deshalb,
weil man seinen Schlaf erst findet, wenn man über Stock und Stein und
mit hängender Zunge ans Ziel gekommen ist." (Die Zeit, Nr. 09. v.
19.02.04) |
|
|
|
|
| Frank Schätzing, 2009: Limit | xxx ## o |
|
"Frank Schätzing ist nicht so gelehrt wie Umberto Eco, nicht so verschroben wie Stephen King und nicht so besessen wie Dan Brown. In Deutschland gibt es trotzdem keinen Zweiten wie ihn, der einfach mal einen Riesen-Science-Fiction zusammenhämmert und in den Orbit schickt. Er ähnelt diesen verrückten Milliardären, die auf eigene Rechnung Raumflugzeuge basteln. Schätzing ist kein Schriftsteller - er ist ein Erfinder." ( Andreas Rosenfelder, Faz.net). |
|
|
|
|
| Wolf Schneider, 1999: Am Puls des Planeten | xxx ### oooo |
|
"Am Puls des Planeten ist eine Sammlung von
Geo-Reportagen des Journalisten Wolf Schneider. Die 18 Berichte aus den
Jahren 1980 bis 1999 sind Streifzüge durch die Geschichte der Menschheit
und der Natur der Erde. Der Autor erweist sich als präziser Berichterstatter,
der seine Leser geschickt in Raum und Zeit entführt. …. Für alle an Geschichte,
Kultur und Natur Interessierten erweist sich das Buch als Volltreffer.
Schneider berichtet mit der Professionalität des Journalisten und Langeweile
kommt nicht auf. Bevor man ein Kapitel beendet hat, ist man gespannt auf
das nächste. Hilfreich sind die Karten am Ende des Buches, die die Orientierung
an den vielen Schauplätzen erleichtern". (Markus Hofstetter
- Vollständiger
Text - Amazon) |
|
|
|
|
| Thomas Thiemeyer, 2007: Magma | xxx # o |
|
"Ein Pageturner ... Magma hat alles, was ein Science-Fiction-Thriller braucht ... 528 spannungsgesättigte Seiten. Magma ist virtuoses Handwerk, ein Genre-Stück, nach allen Regeln der Kunst gearbeitet. Eins dieser Bücher, die man schnell und immer schneller liest und dabei zunehmend weniger Rücksicht nimmt auf Termine, Verabredungen und andere Verpflichtungen." ( Bayerischer Rundfunk, Bayern 2) "Ein spannender Mix aus Fakten und Fiktion. Magma wird Sie nicht mehr loslassen." (Frank Schätzing) |
|
|
|
|
| Jules Verne, 1873: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde | xxx # ooo |
|
"Zu Beginn des Buches lernen wir die liebenswerten
Charaktere der Hauptpersonen kennen: Zuerst: Professor Lidenbrock, Professor
am Johanneum, Dozent für Mineralogie. Desweiteren Axel, sein Neffe – Beide
wohnhaft in Hamburg. Die Geschichte verweilt auch nicht lange bei der
Vorrede: Prof. Lidenbrock, stadtweit bekannt für seine ungewöhnliche Art
zu Lehren und gleichzeitig ein Kauz von Wissenschaftler. ist sehr aufgeregt.
Er hat in einem Buchladen einen unschätzbaren Fund gemacht, eine uralte
isländische Fürstengeschichte. Während Axel beim Schwärmen des Professors
noch Interesse heuchelt, fällt ein rätselhaftes Pergament aus dem Buch,
bekritzelt mit Runen" (Andreas Fehrmann) |
|
|
|
|
| Alphabetisch nach Autoren geordnet | |
| Meine persönliche Bewertung [1-4]: x Spannung | # Information | o Literarischer Genuss |
|
Geowissenschaften + Belletristik
|
Bewertung |
| Daniel Kehlmann, 2005: Die Vermessung der Welt | xx ### o |
| "Die Vermessung der Welt ist ein 2005
auf Deutsch erschienener Roman von Daniel Kehlmann. Thema ist die fiktive
Doppelbiografie des Mathematikers Carl Friedrich Gauß (1777–1855) und des
Naturforschers Alexander von Humboldt (1769–1859). Der Roman erreichte in
Deutschland schon bald Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und stand für
37 Wochen auf dieser Position. Auch international war er ein großer Erfolg,
die New York Times führte ihn am 15. April 2007 an zweiter Stelle der weltweit
meistverkauften Bücher des Jahres 2006. Bis Mai 2008 wurden allein in deutscher
Sprache 1,4 Millionen Exemplare verkauft.[Wikipedia]" Anonym |
|
| Bewertung [1-4]: x Spannung | # Information | o Literarischer Genuss |